Ich stand grade an meinem Auto, mit dem Notiz Buch in der Hand.
Allerdings musste ich aufpassen dass nicht alles rausfällt, denn es war ein Haufen voller einzelner Zettel, Bilder und Zeichnungen.
Ich kritzelte grade ein wenig und hörte Musik, doch als mir jemand auf dem Parkplatz auffiel zückte ich meinen Kugelschreiber.
Die Cullens, beziehungsweise ein Teil von ihnen standen ein paar Meter weiter weg.
Emmet hatte seinen Arm um Rosalie gelegt und lachte mit einem seiner „Brüder“ dessen Name ich noch nicht kannte.
Wirklich was neues konnte ich aber nicht erkennen, Rosalie und Emmet waren immer noch ein sehr leidenschaftliches Paar, Alice und ihre "bessere Hälfte" (dessen Namen ich mir einfach nicht merken konnte) waren manchmal ganz weg aber oft lustig drauf, von dem 3. Paar kann ich noch nicht viel sagen, sie wirken ernst aber auch frischverliebt. Ich glaube das Mädchen heißt Bella.
In meinen Gedanken versunken merkte ich erst spät das ein Großteil meiner beschriebenen Blätter von einem heftigen Windstoß wegflogen.
Und es hätte nicht schlimmer kommen können, direkt vor den Füßen der Cullens.
Gleich schwirrten mir tausend Gedanken durch den Kopf,
Stehen auf den Zettel auch ihre Namen, oder nur die der Romanfiguren?
Haben sie schon etwas belastendes gelesen, oder es nur aufgehoben?
Sollte ich mich verstecken, oder schnell zu ihnen gehen und meine Notizen holen?
Dann guckten sie mich alle an und ich hätte im Erdboden versinken können.
Der Freund von Bella hielt ein paar Blätter in der Hand und guckte ernster als ich ihn bisher gesehn hatte.
Während Emmet lachend auf eine Stelle zeigte, ging der Typ der immer in Alices Nähe war auf mich zu gefolgt von den anderen.
Natürlich wollten sie wissen was das ist, und was es soll.
Ich grübelte Fieberhaft und wusste einfach nicht was ich sagen soll
„D-d..Das ist mein Tagebuch, Kritzelbuch, Notizbuch, also so ziemlich alles“
Erklärte ich lächelnd und so schnell wir nur möglich, während ich versuchte beiläufig die Blätter einzusammeln
„Also, schön euch kennenzulernen, aber ich muss jetzt auch weg“
Eigentlich wollte ich mir nicht anmerken lasse das ich nur noch weg wollte, aber ich stürzte mich praktisch gesehn in meinen Wagen.
Das war so ziemlich der peinlichste Moment meines ach so jungen Lebens.
Ich fuhr bestimmt drei mal schneller vom Parkplatz als es erlaubt war und plante mich einfach die nächsten Tage in mein Zimmer zu verbarrikadieren und hoffen dass meine Welt nochmal von vorne beginnt...
Dummerweise war erst Dienstag...